Klein aber fein

Bean-to-bar chocolate

Stell dir vor, wenn der gesamte Wein der Welt zusammengemischt wird. Unterschiedliche Regionen. Unterschiedliche Trauben. Und alle werden zu wenigen grossen Firmen zur Endverarbeitung gesandt, und durch einen  industriellen Prozess standardisiert. Dieser Gedanke mag für viele furchtbar klingen, ist aber eine Realität in der Welt der Schokolade.

Ein Grossteil der Schokolade die wir essen wird von wenigen grossen Firmen hergestellt. Sogenannte Industrieschokolade. Um es an die Masse zu verkaufen müssen sie immer den gleichen Geschmack garantieren. So mischen Sie Kakaobohnen aus der ganzen Welt zusammen, überrösten sie, fügen Vanille oder schlimmer Vanillin, Kakaobutter oder wenn es ganz billig ist, andere Fette sowie Palmöl und Emulgatoren hinzu. Seit der Mitte des letzten Jahrhunderts hat sich so der einst vielfältige Geschmack der Schokolade auf wenige, standardisierte Geschmacksnoten reduziert. Das Ziel von Konsistenz und auch effizienter, standardisierter Produktion wurde erreicht.

In den letzten Jahren ist eine Bewegung von kleinen Handwerkern, Tüftlern und Künstler entstanden, die der Kakaobohne wieder einen würdigen Platz verschaffen

Megan Giller, Author des Buchs "Bean to Bar Chocolate" hat dies auf den Punkt gebracht:

"Ich glaube dass zum Schokoladenhandwerk mehr als nur Schokolade gehört; es geht auch darum den ethischen Standard und die Vielfalt der gesamten Wertschöpfungskette zu erhöhen."

the small batch project
reist durch die Welt, besucht die interessantesten Chocolate Maker persönlich und stellt Dir die besten Tafeln vor. 

Lese mehr dazu in unseren anderen Artikeln: Schokoladenhersteller aus der ganzen Welt und Was du hier findest.

Kakaobohnen